geschrieben am 13. Januar 2012
Worte wie “Mein Beileid” oder andere Beileidsbekungungen klingen einfach nur Inhaltslos wenn man einen lieben Menschen verliert.
Doch auch wenn man mit seiner Trauer nicht alleine steht, letztendlich tut es einfach unendlich weh.
Heute habe ich erfahren dass ein sehr lieber Mensch in meinem Leben von mir gegangen ist.
Ich weiß dass sie vieles Erlebt hat, viel sehr schönes und auch schlimmes wie das Leid zweier Weltkriege.
Ich weiß das weil ich so glücklich war sie noch einmal zu besuchen und mit ihr zu sprechen wie ich das nie vorher gekonnt habe.
Es stellt sich einem selbst die Frage, wie man am Ende seines Lebens sein wird. Wie blickt man auf sein eigenes Leben zurück? Kann man sagen dass es gut und erfüllt war? Mit allen Höhen und Tiefen?
Ich habe hier mal für meinen Onkel die Worte von Frank Turner zitiert
We live to dance another day, it’s just now we have to dance for one more of us, so stop looking so damn depressed, and sing with all our hearts, long live the Queen
Und ich beginner immer mehr zu verstehen warum wir weiter machen müssen.
Es geht nicht darum jemand geliebtes zu vergessen, nein, es geht darum einen Teil seines Wesens mit auf die eigene Reise zu nehmen. Etwas lebt von den geliebten Menschen immer in jedem einzelnen weiter deren Herz sie berührt haben.
Ich bin einfach nur tieftraurig. Ich denke an dich und deine Worte Maria, auch wenn ich es jetzt erst schaffe „DU“ zu sagen, etwas das mich zum Schmunzeln bringt in meiner Trauer.
Und da habe ich den Tag über dieses Lied im Kopf, ich werde es wohl lange Zeit mit diesem Tag verbinden.
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